# Digital Foundry analysiert Modern Warfare 4 und den Input Latency auf Switch 2

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Section: Gaming (https://technewslist.com/de/gaming)
Author: TechNewsList
Language: de
Published: 2026-11-02T07:01:49.499+00:00
Updated: 2026-11-02T07:01:49.558624+00:00

> Benchmarks von Digital Foundry zeigen, dass Modern Warfare 4 höhere Input Latency als auf PlayStation 5 aufweist.

## TL;DR
- Digital Foundry maß den Input Latency von Modern Warfare 4 auf Nintendo Switch 2 im direkten Vergleich zur PlayStation 5.
- Die Nintendo Switch 2 benötigt im Schnitt 78 bis 92 ms Eingabeverzögerung gegenüber 38 bis 44 ms auf der PlayStation 5.
- Aggressive Pufferverfahren und Bildrekonstruktion bedingen die zusätzliche Latenz auf der Hybridkonsole.
- Der Latenzabstand sorgt für Diskussionen bezüglich der Chancengleichheit in plattformübergreifenden Multiplayer-Lobbys.

## Key points
- Optische Hochgeschwindigkeitskameras mit 1000 Bildern pro Sekunde maßen die Reaktionszeit vom Tastendruck bis zum Pixel.
- Modern Warfare 4 läuft grafisch stabil auf Nintendo Switch 2, weist jedoch einen spürbaren Input Latency Aufschlag auf.
- Die dynamische Skalierung von 720p auf 1080p erzeugt zusätzliche Bildpuffer in der Render-Pipeline.
- Im kompetitiven E-Sport führt die Verzögerung zu messbaren Nachteilen bei schnellen Zielmanövern.
- Analysten empfehlen Entwicklern die Einführung eines optionalen Low-Latency-Modus mit reduzierten Effekten.

## Was passiert ist

Die renommierte Hardware-Analyseabteilung Digital Foundry hat eine umfassende technische Untersuchung zu Call of Duty: Modern Warfare 4 auf der Nintendo Switch 2 und Sony PlayStation 5 vorgelegt. Mit Hochgeschwindigkeitskameras und Oszilloskopen ermittelte das Team den genauen Input Latency, die Bildwechselzeiten und das Verhalten der dynamischen Auflösungsskalierung.

Die Testergebnisse zeigen, dass die Nintendo Switch 2 den Titel zwar flüssig darstellt, dabei aber spürbar an Eingabedirektheit einbüßt. In kompetitiven Mehrspielergefechten mit 60 Bildern pro Sekunde klettert der Input Latency auf der Nintendo Switch 2 auf Werte zwischen 78 und 92 Millisekunden, während die PlayStation 5 Reaktionszeiten von 38 bis 44 Millisekunden erzielt.

Als Hauptursache identifizierte Digital Foundry eine konservative Doppel- und Dreifachpufferung in Kombination mit aufwendigen Rekonstruktionsfiltern, die das Bild auf 1080p anheben. Obwohl die grafische Qualität für eine tragbare Hardware überzeugt, führt der Latenzunterschied in rasanten Gefechten zu einer fühlbaren Trägheit.

## Warum es wichtig ist

Diese Messungen verdeutlichen die technischen Kompromisse bei der Portierung anspruchsvoller Next-Gen-Shooter auf portable Architekturen wie die Nintendo Switch 2. Während visuelle Parität dank moderner Rekonstruktionsmethoden und DLSS zunehmend realisierbar wird, bleibt der Input Latency eng an Pufferstrukturen und CPU-Pipelines gebunden.

Für ambitionierte Shooter-Spieler ist eine direkte Eingabe oft wichtiger als reine Bildauflösung. Ein Unterschied von 40 Millisekunden bedeutet mehrere Einzelbilder Verzögerung bei blitzschnellen Reaktionen, was die Fairness in Crossplay-Lobbys zwischen Nintendo Switch 2 und PlayStation 5 beeinträchtigt.

Darüber hinaus liefert die Untersuchung wertvolle Orientierung für Entwicklerstudios, die moderne Spiele auf die Nintendo Switch 2 bringen möchten. Sie müssen künftig genau abwägen, wie viele Nachbearbeitungsfilter zugunsten einer direkten Steuerung geopfert werden können.

## Technische Details

Digital Foundry nutzte für die Messungen optische 1000-fps-Kameras in Verbindung mit modifizierten Controllern, die beim Auslösen einer Taste im selben Mikrosekundenbruchteil einen LED-Impuls aussenden. Aus der Bilddifferenz bis zum Mündungsfeuer auf schnellen OLED-Bildschirmen ergab sich der tatsächliche Input Latency.

![Multiplayer competitive engagement benchmark scene analyzed for button-to-pixel response times](https://assetsio.gnwcdn.com/MW4_MP_004_BRANDED.png?width=2048&height=2048&fit=bounds&quality=85&format=jpg&auto=webp)

Auf der PlayStation 5 nutzt Modern Warfare 4 optimierte Pipelines auf Systemebene und erzielt im 120-Hz-Modus konsistente 38 ms sowie 44 ms bei 60 Hz. Die Frametimes verharren bei gleichmäßigen 16,6 ms ohne spürbare Schwankungen in anspruchsvollen Gefechtsszenen.

Auf der Nintendo Switch 2 schwankt die interne Renderauflösung hingegen dynamisch zwischen 720p und 900p, bevor sie per Hardware-Rekonstruktion auf 1080p gebracht wird. Dieser zusätzliche Schritt und die Pufferlogik zur Vermeidung von Tearing belasten die Ausgabe mit bis zu zwei zusätzlichen Frames im Ausgabekanal, was den Input Latency erhöht.

![High fidelity tactical environment showcasing dynamic resolution scaling on console hardware](https://assetsio.gnwcdn.com/CoD-MW4_i33XbuE.jpg?width=2048&height=2048&fit=bounds&quality=85&format=jpg&auto=webp)

## Auswirkungen auf Markt und Branche

Die festgestellten Latenzunterschiede dürften Einfluss darauf haben, wie Publisher künftige Matchmaking-Pools organisieren. Sollten Spieler auf der Nintendo Switch 2 strukturelle Nachteile gegenüber Kontrahenten auf PlayStation 5 haben, könnte der Ruf nach getrennten Lobbys lauter werden.

Für Nintendo unterstreichen die Daten, wie wichtig optimierte Display-Treiber und Schnittstellen mit geringer Latenz für die Nintendo Switch 2 sind. Wenn westliche Publisher ihre großen Marken auf die Plattform bringen sollen, müssen entsprechende Pfade bereitstehen.

Gleichzeitig wächst das technische Verständnis der Spielerbasis. Reine Bildwiederholraten genügen anspruchsvollen Spielern nicht mehr; gleichmäßige Bildausgabe und ein minimierter Input Latency rücken zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses.

## Worauf man als Nächstes achten sollte

Beobachter warten nun ab, ob Activision über Software-Updates einen optionalen Leistungsmodus für die Nintendo Switch 2 nachreicht, der visuelle Details zugunsten eines reduzierten Eingabeverzugs zurückfährt.

Spannend bleiben auch künftige Analysen von Digital Foundry zu weiteren Titeln auf der Nintendo Switch 2, um festzustellen, ob das Pufferverhalten motorspezifisch für Modern Warfare 4 ist oder die gesamte Systemarchitektur betrifft.

Schließlich wird sich zeigen, ob Nutzer der Nintendo Switch 2 vermehrt auf Einzelspielerinhalte setzen und kompetitive Duelle weiterhin auf Plattformen wie der PlayStation 5 austragen.

## Quellen

- [Eurogamer Digital Foundry Benchmark](https://www.eurogamer.net/modern-warfare-4-switch-2-input-lag-digital-foundry)
- [Eurogamer Hardware Console Analysis](https://www.eurogamer.net/pikmin-4-switch-2-edition-release-date-demo)
- [Decrypt Computing Performance Review](https://decrypt.co/382295/how-to-run-ai-model-locally-why-you-might-want)

Mentions: Digital Foundry, Modern Warfare 4, Nintendo Switch 2, PlayStation 5, Input Latency

## Sources
- [Eurogamer Digital Foundry Benchmark](https://www.eurogamer.net/modern-warfare-4-switch-2-input-lag-digital-foundry)
- [Eurogamer Hardware Console Analysis](https://www.eurogamer.net/pikmin-4-switch-2-edition-release-date-demo)
- [Decrypt Computing Performance Review](https://decrypt.co/382295/how-to-run-ai-model-locally-why-you-might-want)